Welche Wohngebäudeversicherungen gibt es?

Um eine Gebäude zu versichern gibt es eine Reihe verschiedener Versicherungen. Dabei sollten vor allem Bauherren schon frühzeitig an den entsprechenden Versicherungsschutz denken, dies betrifft nicht erst das fertige Gebäude, sondern der Versicherungsschutz sollte bereits in der Bauphase beginnen.

Die Verbundene Wohngebäudeversicherung ist eine Pflichtversicherung, die in der Regel beim jeweiligen Kreditinstitut nachgewesen werden muss, damit das Darlehen gewährt wird.

Auch die Rohbauphase absichern

Die Feuer- Versicherung empfiehlt sich besonders für alle Bauherren, die sich für ein Fertighaus entscheiden. In der Regel ist die Rohbaufeuerverscherung jedoch in der verbundenen Wohngebäudeversicherung enthalten, so dass sie nicht separat abgeschlossen werden muss. Zur Vorsicht sollte man sich jedoch bei seiner Versicherung erkundigen.

In der Wohngebäudeversicherung sind laut www.gebaeudeversicherung-vergleichsrechner.de grundsätzlich nur solche Schäden versichert, die direkt am Gebäude entstehen können. Nicht mit versichert ist die komplette Inneneinrichtung, wozu zum Beispiel der gesamte Hausrat gehört. Hierfür empfiehlt es sich eine entsprechende Hausratversicherung abzuschließen. Insbesondere sollte man als Versicherungsnehmer darauf achten, dass auch die Schäden übernommen werden, die in folge von Einbruch und Vandalismus entstehen.

Die Bauleistungsversicherung, die auch als Bauwesenversicherung bezeichnet wird, schützt den Bauherren vor allen Schäden, die während der Bauzeit entstehen können – auch wenn die Bauweise vorschriftsmäßig durchgeführt wird. Sie beinhaltet Schäden, die aufgrund von Material-, Konstruktions- oder Ausführungsfehler beruhen, sowie Schäden durch unerwartete Naturereignisse oder solche die durch Handlung Dritter und Diebstahl entstehen.

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung, die gesetzlich vorgeschrieben ist, haftet bei allen Schäden, die durch den Bau des Gebäudes Dritten zugefügt werden, denn jede Baustelle birgt unweigerlich auch Gefahren. Es empfiehlt sich diese Versicherung frühzeitig abzuschließen, auch wen das Grundstück noch nicht bebaut wird.

Auch an die Helfer denken

Für alle Bauherren, die beim Bau Unterstützung seitens ihrer Freunde, Verwandten oder Bekannten erhalten, empfiehlt dich die Bauhelferversicherung. Diese wird bei der Bau Berufsgenossenschaft abgeschlossen. Grundsätzlich müssen alle Bauhelfer dort gemeldet werden, sonst können Bußgelder von bis zu 2.500 Euro entstehen. Allerdings sind die Leistungen der Berufsgenossenschaft im Schadensfall nur sehr gering – und Unfälle kommen häufiger vor als man denkt, daher empfiehlt sich der Abschluss einer zusätzlichen Bauhelferversicherung bei einem privaten Versicherungsunternehmen.

Empfehlenswert ist auch der Abschluss einer Rechtschutzversicherung, da es oft im Zuge des Bauvorhabens zu Streitigkeiten mit Baufirmen oder Nachbarn kommt.

Während im privaten Bereich Schäden durch eine private Haftpflichtversicherung abgesichert sind, gilt dies bei einem Rohbau nicht. Auch eine Berufshaftpflicht Versicherung greift hier nicht, wenn man als Helfer unterwegs ist. Schließlich war ein Schaden nicht berufsbedingt und eine Berufshaftpflicht Versicherung greift nur bei den vorher definierten Risiken. Also müssen auch Selbständige mit abgesichert werden, bzw. Selbständige Bauherren diese Bauhelferversicherung abschließen. Bei einem Versicherungsvergleich von Gebäudeversicherungen ist es wichtig nicht nur die Beiträge, sondern auch die Vertragsdetails zu vergleichen. Hier erhält man Versicherungsvergleiche.

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